Die finnische Sauna

Besuche in der finnischen Sauna haben bei richtiger Anwendung auch einen nachgewiesenen Gesundheitsnutzen. Die Wechselwirkung von Wärme- und Abkühlungsreizen fördert die Durchblutung der Haut und der Schleimhäute, trainiert sanft das Herz-Kreislaufsystem, sowie die Anpassung von Blutdruck und -verteilung, steigert die Abwehrkräfte gegen Infekte, und wirkt entspannend auf Psyche und Muskulatur. Nach dem Besuch der finnischen Sauna (10 – 12 Minuten je nach Wohlbefinden, für nicht gewohnheitsmäßige Saunagänger kürzer, 2 – 3 Saunagänge) empfiehlt sich eine kurze Abkühlungsphase an der frischen Luft, evtl. eine Dusche mit dem kalten Kneippschlauch, und eine lauwarme Dusche. Ausgiebige Nachruhphase.

Kurzinformation zum Saunabesuch

Ein Saunagang umfasst die Wärmephase und die Abkühlphase, wobei die Abkühlphase (ggf. mit Ruhephase) mindestens so lang sein sollte, wie die Wärmephase. In der Reihenfolge folgen nach dem ersten Saunagang 1 bis 2 weitere Saunagänge mit dazwischenliegenden Ruhepausen.

  • Nutzen Sie das Dampfbad ohne Badesandalen und ohne Handtuch. Zum abspritzen der Sitzflächen befindet sich ein Wasserschlauch in der Dampfsauna
  • Betreten Sie die finnische Sauna ohne Badesandalen mit Handtuch (Holzschutz- und Hygienegründe) und bedecken Sie damit die gesamte genutzte Holzfläche.
  • Die Sauna ist eine textilfreie Zone. Betreten Sie die Saunakabinen stets ohne Badebekleidung, damit die Wärmestrahlung Ihre Haut ungehindert erreicht und synthetische Stoffe bei Aussetzung hoher Raumtemperatur keine Gifte und Substanzen abgeben. Für mehr Intimität in der Sauna wird ein Handtuch getragen.